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Otto der Grosse und Europa
Trilogie
Idee und Realisation
Homepage der Ausstellung

Trilogie

Nach dem Zusammenbruch des Karolinger Reichs und der Abwehr der Normannen, Ungarn und Sarazenen setzt um die Mitte des 10. Jahrhunderts unter Otto dem Grossen ein Neubeginn ein. Die Grundlagen der heutigen europäischen Staatenwelt entstehen.

Erstmalig wurde die herauragende Bedeutung Otto des Grossen für die europäische Entwicklung durch die zentrale Europaratausstellung "Otto der Grosse, Magdeburg und Europa" in Magdeburg umfassend gewürdigt.

In einer Trilogie fanden fast zeitgleiche ergänzende Ausstellungen in Kloster Seeon(Bayern) und Volterra (Toskana) statt, die einen regionalen Bezug herstellten.

 

OTTO DER GROSSE

 

Magdeburg und Europa
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
27.8. - 2.12.2001

 

Bayern und Europa
15.6. - 2.12.2001
Klosterseeon im Chiemgau/Oberbayern
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Volterra-von Otto I. bis zur Stadtrepublik
2.9. - 4.11.2001
Palazzo Minucci- Solaini (Pinacoteca)


 

OTTO DER GROSSE
UND EUROPA
MAGDEBURG

27.8.- 2.12.2001
Im Kulturhistorischen Museum von Magdeburg wurden über 600 kostbare Orginalobjekte aus ganz Europa und Übersee ausgestellt, die vom hohen Rang der Kunst und Kultur im frühen Mittelalter zeugen. Ganz im Mittelpunkt stand die Herrscherpersönlichkeit Otto der Große. Er war es, der vor rund 1000 Jahren Magdeburg zu einem führenden Herrschaftszentrum erhob, das in seiner Bedeutung Rom, Konstantinopel und Aachen in nichts nachstand. Wertvolle Leihgaben, von denen einige zum letzten Mal zu sehen waren, zeichnen das Bild dieser großen Zeit des Umbruchs und der Erneuerung.




Eine große Plakatwand im Treppenaufgang des Kulturhistorischen Museums in Magdeburg weist auf die Ausstellungen in Kloster Seeon und Volterra hin.

OTTO DER GROSSE
BAYERN UND EUROPA

Kloster Seeon
15.6. - 2.12.2001


Das Kloster Seeon wurde zur Zeit Otto III.- der Enkel Otto des I.- gegründet und bildet die reizvolle Kulisse für die bayerische Ausstellung. Hier steht besonders das Verhältnis Kaiser Ottos des Großen zum bayerischen Herzogtum im Mittelpunkt. Dabei spannt sich der geschichtliche Bogen vom Sturz des Agilofingers Tassilio III bis zum Aufstieg des bayerischen Herzogs Heinrich IV zum König.
Die lebendig gestaltete Präsentation führt den Besucher in die wechselhafte Geschichte Bayerns im 10. Jahrhundert.


Eröffnungsveranstaltungen in Kloster Seeon am 14.6.2001 unter Anwesendheit des bayerischen Kultusministers und u.a. Vertretern aus Volterra und Magdeburg.

 





weitere Bilder der Ausstellung

OTTO DER GROSSE
UND EUROPA

VOLTERRA VON OTTO I.
BIS ZUR STADTREPUBLIK
2.9.- 4.11.2001

In der Ausstellung in der toskanischen Stadt Volterra spannt sich der geschichtliche Bogen von der Herrschaft des sächsischen Kaisers Otto dem Großen im 10. Jahrhundert bis zur Entstehung der Stadtrepublik im 12./ 13. Jhd. Diese Zeitspanne war ein bedeutender Höhepunkt in der europäischen Geschichte des Mittelalters und prägte besonders die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien. Die Schichsale dieser beider Länder wurden damals für Jahrhunderte miteinander verbunden und ihr politisches und kulturelles Leben auf Dauer verflochten.
Die über 3000 Jahre alte Stadt Volterra und ihr Umland mit den reichen Bodenschätzen war schon zur Zeit der Etrusker und Römer ein begehrtes und umkämpftes Gebiet. Auch Otto der Große hinterließ hier seine Spuren und prägte durch seine Politik die Entwicklung dieser Region für lange Zeit. Obwohl es wenige Dokumente aus dieser Zeit in Volterra gibt, so wurde doch die Erinnerung an Otto in der Stadtgeschichte in erstaunlicher Weise aufrecht erhalten und gewürdigt. Es sind insbesondere Legenden, die die Bedeutung dieser Persönlichkeit für Volterra und die italienische Geschichte hervorheben.
Neben Magdeburg und Kloster Seeon trat Volterra mit dieser Ausstellungsveranstaltung in eine weitreichende europäische Dimension ein und ermöglichte einem breiten Publikum seine bisher verborgene mittelalterliche Geschichte - eine für Volterra besonders wichtige Epoche- bewußter kennenzulernen.